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Mit einem deutlichen und auch in der Höhe verdienten 1:4 Auswärtserfolg gegen die SpVgg Drochtersen-Assel startet der SCL in die neue Saison. Gegen den letztjährigen Tabellenvierten der Oststaffel gelang dem SCL ein zu keiner Zeit ernsthaft gefährdeter Sieg gegen die mit hohen Erwartungen in dieses Spiel gegangenen Gastgeber.
Die rund 350 Zuschauer im schmucken Kehdinger Stadion sahen laut Stader Tageszeitung "eine Begegnung, in der die Gäste in fast allen Belangen überlegen waren und verdient nach 90 Minuten den Platz als Sieger verließen."
Nach vorsichtigem Abtasten zu Beginn, bestimmte der SCL ab der zehnten Spielminute zunehmend das Geschehen und brachte D/A ein ums andere Mal in ernsthafte Verlegenheit. In der 20. Minute umspielte Phillipe Harms zur Krönung eines Bilderbuchangriffs nervenstark sogar noch den herauseilenden Torwart und schob eiskalt zum 0:1 ein. Ertan Amevostki erhöhte in Folge zunächst auf 0:2 (37.) um nur wenig später mit einem weiteren Treffer zum 0:3 (39.) das Halbzeitergebnis zu erzielen.
In der zweiten Halbzeit ließen es die SCLer etwas ruhiger angehen, kontrollierten aber jederzeit Ball und Gegner. Das 0:4 durch Sascha Pohl (Bild) in der 62. Minute stellte die Weichen endgültig auf Auswärtssieg. Dank einer kurzen Unaufmerksamkeit seitens des SCL kamen die Gastgeber dann aber doch noch zu ihrem Ehrentreffer (66.). Mehr liesen die Flughafenstädter an diesem Tag nicht mehr zu.
Fazit: Die Mischung aus "jungen Wilden" und erfahrenen Routiniers scheint zu stimmen. Drei wichtige Punkte sind eingefahren, für Euphorie besteht aber nach wie vor keinerlei Anlass. Lobenswert die Stimmung innerhalb der Mannschaft, deren Zusammenhalt und das couragierte Auftreten auf dem Platz. Der positive Trend aus der Vorbereitung hat sich zumindest in diesem Spiel weiter fortgesetzt. Goslar darf am Mittwoch zum Achtelfinalspiel im NFV-Pokal gerne kommen, der SCL wird sich auch dieser deutlich schwereren Aufgabe gerne stellen.
Die Aufstellung des SCL: Alexander Dlugaiczyk - Malek Barudi, Igor Lazic, Niklas Tasky, Marco Menneking - Daniel Hintzke, Marco Hansmann - Pascal Biank (89. Björn Lambach), Sascha Pohl (70. Arafaté Tcha-Gnaou), Phillipe Harms (75. Maik Herisch) - Ertan Ametovski. |